Aktuelles
Patienten-Souveränität Teil 1: Das biologische Unikat gegen das Diktat der medizinischen Standard-Leitlinien
18.07.2026
Die moderne Apparatemedizin neigt zunehmend dazu, den Patienten nicht mehr als Individuum, sondern als statistischen Durchschnittswert zu behandeln. Sogenannte „medizinische Leitlinien“, die oft von industrienahen Gremien verfasst werden, engen den Spielraum des behandelnden Arztes massiv ein. Viele Mediziner handeln heute aus Angst vor Haftungsansprüchen nur noch nach starren Algorithmen – selbst wenn ihr medizinischer Menschenverstand ihnen sagt, dass ein anderer Weg für den konkreten Patienten besser wäre.
Jeder Mensch ist jedoch ein biologisches Unikat. Was dem einen hilft, kann dem anderen schaden. Mit diesem Absatz in unserer neuen Souveränitätserklärung befreien Sie Ihren Arzt aus dem rechtlichen Korsett des Leitliniendiktats. Sie fordern ihn ausdrücklich dazu auf, seine Therapiefreiheit zu nutzen und Sie als einzigartiges Wesen mit Ihrer individuellen Krankheitsgeschichte zu behandeln. Legen Sie Einspruch gegen die schematische Fließband-Medizin ein.
Patienten-Souveränität Teil 2: Schutz der Menschenwürde – Nein zur apparativen Ausbeutung am Lebensende
18.07.2026
Die Intensivmedizin ist heute in der Lage, den biologischen Tod über Wochen und Monate hinweg hinauszuzögern, selbst wenn keine Aussicht auf Genesung oder ein erträgliches Leben mehr besteht. In einem profitorientierten Gesundheitssystem führt dies leider viel zu oft dazu, dass sterbende Menschen in ihren letzten Tagen als reine Abrechnungsobjekte für kostenintensive, apparative Maßnahmen missbraucht werden. Das ist das genaue Gegenteil von Würde und gelebter Humanität.
Dieser Abschnitt unserer Erklärung stellt unmissverständlich klar: Ihr Körper gehört nicht der Klinikbilanz. Wenn das Leben unweigerlich zu Ende geht, hat das sanfte Begleiten, das Lindern von Schmerz und der Beistand oberste Priorität – nicht das künstliche, maschinelle Aufrechterhalten von Organfunktionen. Zudem fordern wir das fundamentale Recht ein, in einer ausweglosen Leidenssituation um eine humane Erlösung bitten zu dürfen, wenn dies der explizite Wille des Patienten ist.
Patienten-Souveränität Teil 3: Absolute Unverfügbarkeit – Warum Ihr Körper kein Eigentum des Staates ist
18.07.2026
Mit der Debatte um die sogenannte „Widerspruchslösung“ bei der Organspende wird versucht, das Prinzip der Selbstbestimmung schleichend umzukehren. Der Staat erklärt den Körper des Bürgers nach dessen Tod quasi zum gesellschaftlichen Eigentum, es sei denn, man hat zu Lebzeiten explizit widersprochen. Wir halten diesen Ansatz für ethisch höchst bedenklich und brandgefährlich.
Ein Staat darf kein automatisches Zugriffsrecht auf die physische Substanz seiner Bürger haben – weder zu Lebzeiten noch im Tod. Die Gabe eines Organs muss immer ein Act der bewussten, freiwilligen Schenkung bleiben. Durch diesen Punkt im Dokument setzen Sie eine klare juristische Grenze: Ohne Ihre ausdrückliche, schriftliche und zu Lebzeiten erteilten Zustimmung bleibt Ihr Körper absolut unverfügbar.
Schützen Sie sich selbst und nehmen Sie Ihre Mündigkeit in die eigene Hand. Laden Sie sich hier die offizielle und manipulationssichere Vorlage der Julius Hackethal Stiftung herunter, füllen Sie sie aus und legen Sie sie zu Ihren persönlichen Unterlagen:
Erfahren Sie mehr auf unserer Themenseite … Download: Erklärung zur Patienten-Souveränität (PDF)
Organspende – Ist es vertretbar, dass ein Nichtspender vom Empfang einer Spende ausgeschlossen werden kann?
01.07.2026
Die Diskussion um die Organspende wird oft auf eine scheinbar einfache Frage reduziert: Wie können wir mehr Menschenleben retten? Doch diese Frage greift zu kurz. Wir müssen uns zuerst fragen, welchen Preis wir für diese Rettung zu zahlen bereit sind – und zwar an Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.
Die Julius-Hackethal-Stiftung hat sich klar positioniert: Sie lehnt die Widerspruchslösung ab, bei der jeder automatisch als Spender gilt, der nicht explizit widerspricht. Diese Haltung ist kein Mangel an Mitgefühl, sondern Ausdruck eines tiefen Respekts vor der menschlichen Autonomie.
Der Mensch als Zweck, nicht als Mittel
Julius Hackethal selbst kämpfte sein Leben lang gegen eine Medizin, die den Menschen zum Objekt macht. Er prangerte die „Verstümmelungs-Strategie“ der Schulmedizin an und plädierte dafür, Patienten in Entscheidungen über ihre Zukunft und ihren Tod mehr Mitspracherecht zu geben. Er wusste: Wahre Hilfe kann nur dort entstehen, wo der Wille des Menschen im Mittelpunkt steht – nicht statistische Erwägungen oder die ökonomische Verwertbarkeit von Organen.
Die Organspende ist ein Geschenk – und ein Geschenk verlangt nach einem freien Geber. Es ist ein Akt der Solidarität, der seinen Wert gerade daraus bezieht, dass er nicht erzwungen werden kann. Wer die Widerspruchslösung einführt, macht aus einem ethischen Act der Nächstenliebe eine staatliche Beschlagnahmung. Der Körper, der letzte Ort unserer Souveränität, wird zur öffentlichen Ressource erklärt.
Der Markt und die Verantwortung
Manche argumentieren mit der Knappheit der Organe und fordern, dass nur diejenigen ein Organ erhalten sollten, die selbst zur Spende bereit sind. Diese Logik eines vermeintlichen Tauschgeschäfts verkennt das Wesen der Solidarität. Sie wäre so, als würde ein Bäcker nur demjenigen Brot verkaufen, der selbst die Meisterprüfung bestanden hat. Der Markt funktioniert nicht nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit, sondern nach dem Prinzip der Not. Wer in Not ist, darf nicht erst gefragt werden, ob er sich diese Not „verdient“ hat.
Diese Argumentation habe ich bereits in den 1990er Jahren in der Auseinandersetzung um die Gesundheitsreform geführt. Es geht nicht um die Abschaffung des Sozialstaats, sondern um seinen Schutz vor jenen, die ihn innerlich aushöhlen (Mammutherz).
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist zutiefst persönlich. Sie kann von Ängsten, religiösen Überzeugungen oder einfach einem Unbehagen gegenüber der eigenen Vergänglichkeit geprägt sein. Die großen christlichen Glaubensgemeinschaften sprechen sich zwar für die Organspende aus, respektieren aber die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen. Diese Freiheit müssen wir schützen – nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.
Die JHS hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Patientenmündigkeit zu stärken und die Würde jedes Einzelnen zu achten. Mit der Ablehnung der Widerspruchslösung bleiben wir dieser Verpflichtung treu.
Geben Sie Ihre Stimme ab – nicht nur für oder gegen die Organspende, sondern für Ihre Entscheidungsfreiheit. Denn diese Freiheit ist das Fundament jeder menschlichen Gesellschaft.
Die JHS hat sich eindeutig positioniert
14.06.2026
Schon von Anfang an hat die JHS keine Programme unterstützt, die Tierversuche beinhalten. Der Weg zur Erkenntnis darf nicht über einen Opferpfad gebahnt werden. Es ist falsch, für die Wissenschaftlichkeit die Ethik des Lebens zu vergessen. Prof. Hackethal riet selbst dazu, Tierversuche abzulehnen, weil sie oft sinnlos sind und alternative Wege offenstehen. Wir unterstützen genau deshalb Forschung ohne Tierversuche oder Verfahren, die Tierversuche reduzieren helfen. Sowohl in unseren Grundsätzen als auch in unseren Förderrichtlinien haben wir diese Vorgehensweise nun unmissverständlich verankert – obwohl es bereits seit Jahren gelebte Stiftungsarbeit von uns ist. Gute Medizin wird nicht zuletzt von einem naturbewussten, verantwortungsvollen Codex getragen.
In eigener Sache
14.06.2026
Es haben uns Zuschriften erreicht, dass ein ganzer Teil der Stiftungsseite von Google zumindest teilweise nicht exakt indexiert worden ist. Aufgrund der gesamten Umstellung unserer Seite müssen wir noch ein wenig Geduld zeigen – für Google ist vieles neu zu indexieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür und nutzen Sie den Zugriff über unsere Haupt-Domains julius-hackethal-stiftung.org and julius-hackethal-foundation.org. Wir freuen uns auf Sie!
Englisch ist beautiful!
12.06.2026
Seit gestern hat die JHS auch eine englischsprachige Seite für unsere angelsächsischen Nutzerinnen und Nutzer. Wir hoffen, damit eine bessere Kommunikation und eine bessere Darstellung unserer Stiftungsarbeit zu erreichen. Die direkte Adresse, wie sollte es auch anders sein, steht für Sie bereit! Wir laden Sie gern ein auf: www.julius-hackethal-foundation.org. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Organspende – ja oder nein!
10.06.2026
Natürlich will man die Spenderzahlen erhöhen – mit gutem Grund, könnte man meinen. Viele Menschen brauchen Hilfe! Doch die JHS möchte nicht primär die Spenderzahlen erhöhen, und erst recht nicht auf Kosten Ihrer Mündigkeit, indem man die Entscheidung zur Widerspruchslösung macht. Kommt dem zuvor. Geben Sie Ihre Stimme ab und schützen Sie Ihre Würde. Ihre Stimme zählt – nicht zuletzt für sich selbst und Ihre Verantwortung. Lesen Sie mehr und entscheiden Sie selbst, damit es niemand anders für Sie tut.
Erfahren Sie mehr …
Unsere Themenseite ist geboren
09.06.2026
Hier gibt es nun – nicht regelmäßig, aber stets aktuell – die neuesten Themen, für Sie aufbereitet und bereitgestellt. Freuen Sie sich darauf, bleiben Sie gespannt und besuchen Sie uns bald wieder! Alles Gute für Sie.
Ihre JHS
Die neue JHS-Seite ist online
07.06.2026
Bessere Benutzerfreundlichkeit wurde mit einem neuen Design verbunden, um für Sie ein besseres Nutzungserlebnis zu schaffen. Auch eine in Vorbereitung befindliche Aktuelles-Seite wird den Webauftritt der JHS in Zukunft bereichern. Wir laden Sie ein – schauen Sie immer mal wieder vorbei. Viel Spaß beim Lesen.
Ihre JHS